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Interviews mit Kramnik, Anand und Ponomariov

by Christian Rohrer 26. August 2009 07:36

Mit freundlicher Genehmigung von Europe Echecs! Vielen Dank an Vijay Kumar und GM Robert Fontaine!

Garry Kasparov über Jubiläum und Champions Simultan

by Christian Rohrer 23. August 2009 21:37

Mit freundlicher Genehmigung von Europe Echecs! Vielen Dank an Vijay Kumar und GM Robert Fontaine!

Interviews mit Polgar, Anand, Topalov und Karpov

by Christian Rohrer 23. August 2009 12:03

Mit freundlicher Genehmigung von Europe Echecs! Vielen Dank an Vijay Kumar und GM Robert Fontaine!

Interview mit Alexander Morozevich

by Christian Rohrer 18. August 2009 08:30

Alexander Morozevich
Alexander Morozevich

Alexander Morozevich, der Topgesetzte beim Jubiläums-Open, hat in der Schachwelt eine besondere Stellung. Er ist nicht Schachweltmeister, jedenfalls noch nicht. Aber er ist einer der wenigen Spieler, die beinahe eine eigene Marke darstellen, die in der Schachwelt gleichsam eine Stellung aus eigenem Recht haben - und das kommt von seinem Spielstil. Die vielen Schachfreunde, die überall auf der Welt mit ihm fiebern, erfreuen sich an Morozevichs unterhaltsamen Partien und hoffen, ihn regelmässig bei den Super-Turnieren spielen zu sehen. Während des Jubiläums-Opens hatten wir die Gelegenheit zum Gespräch mit ihm. Alexander Morozevich über Schach, seine Partien und seine Reputation.

Interview und Übersetzung von Christian Rohrer

Sie spielten - und verloren am Ende - in Biel eine sensationelle Partie gegen Vachier-Lagrave, die unglaubliche Stellungsbilder enthielt. Waren Sie nach dem Spiel einfach völlig enttäuscht oder gab es auch ein positives Gefühl, solch eine Partie gespielt zu haben?
Morozevich: Jede Niederlage ist eine kleine Lehre, man kann es von einem philosophischen Standpunkt aus betrachten. Während der Partie war ich in "all-in"-Stimmung. Doch nach der Partie fühlte ich mich nicht gut, und ich hatte nicht den Eindruck, dass es eine grossartige Partie war - die Funken flogen, der Wille zum Sieg war da, aber die Berechnungen waren sehr schwach. Grundsätzlich weise ich einer Partie nie eine zusätzliche Bedeutung zu. Nach der Niederlage gegen Vachier-Lagrave verlor ich das Interesse an den beiden letzten Runden, doch nach einem glücklichen Sieg über Ivanchuk hatte ich in der 10. Runde plötzlich die Chance, das Turnier zu gewinnen. Leider gelang es mir nicht, Caruana zu schlagen. Nach der letzten Partie tat es mir leid für jene, die mir das Turnier zu gewinnen wünschten. Ich habe Hunderte von SMS, E-Mails aus der ganzen Welt mit Dank und Trost erhalten.

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Gedanken eines Champions: Vasily Smyslov

by Christian Rohrer 3. August 2009 12:15

Vasily Smyslov
Vasily Smyslov
Was ihm 1954 im WM-Match 1954 gegen Mikhail Botvinnik noch versagt geblieben war, erreichte Vasily Smyslov drei Jahre später. Er bezwang denselben Gegner, den "Patriarchen", und reihte sich damit ein in jene Linie von Schachweltmeistern, die bis ins Jahr 1886 zu Wilhelm Steinitz zurückführt. Smyslovs Regentschaft war nach nur einem Jahr beendet, denn beim Revanchematch 1958 schlug Botvinnik zurück. Wenig später, 1960/1961, sollte es Mikhail Tal genau gleich ergehen, der freilich mit seinem kompromisslosen, opferreichen Angriffsspiel einen ganz anderen Stil pflegte. Smyslovs Spiel erscheint einfach, leicht und flüssig, war dabei stets positionell solide angelegt und von hoher Präzision geprägt. Wer das Endspiel studieren möchte, wird an Smyslovs Klassikern in dieser Spielphase nicht vorbeikommen.

Leider kann Vasily Smyslov, inzwischen im 89. Lebensjahr, nicht persönlich bei unseren Feierlichkeiten dabei sein. Er hat es sich jedoch nicht nehmen lassen, uns von Moskau aus eine Grussbotschaft zukommen zu lassen: "Ich unterstütze die Schachgesellschaft Zürich und das große, wundervolle Programm, das dem 200-jährigen Bestehen gewidmet ist. Zürich ist die Stadt, an die ich die schönsten Erinnerungen habe, und ich wünsche allen Teilnehmern, ihre kreativsten Leistungen zu zeigen." Mehr...

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